US-Zölle treffen Schweizer Industrieangestellte hart - Angestellte Schweiz fordert rasche Schutzmassnahmen |
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04.04.2025, «Die Zölle kommen in einem ohnehin schwierigen wirtschaftlichen Umfeld. Sie gefährden nicht nur Exporte, sondern vor allem Existenzen - besonders in kleinen und mittleren Betrieben, die stark vom US-Markt abhängig sind», sagt Stefan Studer, Geschäftsführer von Angestellte Schweiz.
Kurzarbeit rasch und unbürokratisch ermöglichen
Angestellte Schweiz fordert, dass der Bundesrat die Voraussetzungen für Kurzarbeit sofort anpasst: Der Handelskonflikt muss als wirtschaftlicher Härtefall anerkannt werden, die Bezugsdauer soll auf mindestens 24 Monate verlängert werden. "Nur so können Entlassungen vermieden und Fachkräfte im Land gehalten werden", so Studer.
Sozialpartnerschaft und Innovation als Antwort
Neben kurzfristigem Schutz braucht es auch langfristige Perspektiven. Angestellte Schweiz ruft Arbeitgeber*innen dazu auf, gemeinsam mit den Sozialpartner*innen Lösungen zu erarbeiten - etwa durch Investitionen in Innovation, Weiterbildung und nachhaltige Standortstrategien. Besonders wichtig sei die frühzeitige Einbindung der Mitarbeitenden bei strategischen Entscheiden.
Zölle dürfen nicht auf dem Rücken der Angestellten ausgetragen werden
"Die Last darf jetzt nicht auf die Schultern der Angestellten abgewälzt werden", betont Studer. Es brauche ein Zusammenspiel von Politik, Unternehmen und Sozialpartnern, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten - ohne sozialen Kahlschlag.
Ebenso entscheidend: Die wirtschaftliche Beziehung zum EU-Raum muss weiter stabilisiert und geplante Freihandelsabkommen müssen rasch verifiziert werden, um neue Märkte zu erschliessen.
Pressekontakt:
Stefan Studer, Geschäftsführer Angestellte Schweiz
Manuela Donati, Kommunikation Angestellte Schweiz
Über Angestellte Schweiz:
Als Sozialpartner stehen wir für faire Arbeitsbedingungen, Verlässlichkeit und Transparenz. Zur Durchsetzung unserer Anliegen vernetzen wir uns mit anerkannten Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik.
Quellen:


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